





Adrenalin geladene Verfilmung des ersten Jussi Adler-Olsen Romans über den dänischen Kommissar Carl Mørck. Sie beherrschen es einfach die Skandinavier, dieses virtuose Spiel auf der Klaviatur der Abgründigkeit. Die Antihelden in ihren düsteren Thrillern sind Menschen mit Brüchen und Narben auf der Seele wie die TV-Kultfiguren "Wallander" oder "Kommissarin Lund". Populäre Krimi-Autoren wie die Schweden Henning Mankell und Hakan Nesser, der Norweger Jo Nesbø oder der Däne Jussi Adler-Olsen können auf eine weltweite Fangemeinde bauen. Dessen ersten Roman aus der bisher in Deutschland 4,5 Mio. Mal verkauften Bestseller-Reihe über den Kopenhagener Kommissar Carl Mørck hat jetzt Mikkel Norgaard verfilmt und Nikolaj Arcel, der auch das Drehbuch zur ersten Stieg Larsson-Leinwandadaption "Verblendung" schrieb, garantiert Spannung pur. Die Geschichte in sich ist stimmig - trotz Streichung einiger Nebenhandlungen und Nebenfiguren. Nikolaj Lie Kaas ("Illuminati", "Open Hearts") ist Carl Mørck, der nach einem gescheiterten Einsatz in der Sonderabteilung Q ungelöste Fälle auf dem Papier zum Abschluss bringen soll. Selbst ermitteln darf er nicht mehr. Das hindert den Sturkopf nicht, den seltsamen "Selbstmord" einer Politikerin zu verfolgen, die vor fünf Jahren in Gegenwart ihres geistig behinderten Bruders von der Fähre verschwand. Mit seinem Assistenten Assad nimmt er eine neue Spur auf und entdeckt, dass die Frau gefangen gehalten wird und noch lebt. Nur: Wie lange noch? Was anfänglich an einen sonntäglichen Tatort erinnert, wird zur wüsten Begegnung mit dem Bösen an sich. Das sich zu Beginn skeptische beäugende Duo wühlt nicht nur in den Akten, sondern setzt Stein für Stein ein Puzzle mit Gänsehautfaktor zusammen. Die Annäherung zwischen den gegensätzlichen Typen, dem ewig mürrischen Mørck , der das Lachen verlernt hat und Assad (Fares Fares), der mit einem Lächeln durchs Leben geht, sorgt für Humor bei der sonst sehr düsteren Reise ins Herz der Finsternis. Norgaard zeigt in diesem filmischen Albtraum mit vielen Rückblenden kein Erbarmen, weder mit dem Zuschauer, der bei jedem Schockmoment einen neuen Adrenalinstoß erleidet, noch mit dem verzweifelten Rache-Opfer (überzeugend Sonja Richter). Der zweite Band "Schändung" wurde im Herbst u.a. in Hamburg und Schleswig-Holstein gedreht. Für Freunde des harten Grauens, die bei "Erbarmen" zittern sollten, eine gute Nachricht. mk. Originaltitel: Kvinden i buret Sprache: Deutsch DD 5.1/Dänisch DD 5.1 Untertitel: Deutsch Regie: Mikkel Nørgaard Darsteller: Nikolaj Lie Kaas (Carl Mørck), Fares Fares (Assad), Sonja Richter (Merete Lynggaard), Mikkel Følsgaard (Uffe Lynggaard), Søren Pilmark (Markus Jakobsen), Troels Lyby (Hardy), Rasmus Botoft (Tage Baggesen), Peter Plauborg (Lasse), Magnus Millang (Daniel Hale), Per Scheel-Krügerten (Anker) Produktion: Peter Aalbæk Jensen Produktionsland: Dänemark/Deutschland/Schweden Produktionsjahr: 2013 Bildformate: 1:2,35/16:9 Mehrkanalton: Dolby Digital 5.1 Laufzeit: 93 min. Features: Making of, Interview, Trailer
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Adrenalin geladene Verfilmung des ersten Jussi Adler-Olsen Romans über den dänischen Kommissar Carl Mørck. Sie beherrschen es einfach die Skandinavier, dieses virtuose Spiel auf der Klaviatur der Abgründigkeit. Die Antihelden in ihren düsteren Thrillern sind Menschen mit Brüchen und Narben auf der Seele wie die TV-Kultfiguren "Wallander" oder "Kommissarin Lund". Populäre Krimi-Autoren wie die Schweden Henning Mankell und Hakan Nesser, der Norweger Jo Nesbø oder der Däne Jussi Adler-Olsen können auf eine weltweite Fangemeinde bauen. Dessen ersten Roman aus der bisher in Deutschland 4,5 Mio. Mal verkauften Bestseller-Reihe über den Kopenhagener Kommissar Carl Mørck hat jetzt Mikkel Norgaard verfilmt und Nikolaj Arcel, der auch das Drehbuch zur ersten Stieg Larsson-Leinwandadaption "Verblendung" schrieb, garantiert Spannung pur. Die Geschichte in sich ist stimmig - trotz Streichung einiger Nebenhandlungen und Nebenfiguren. Nikolaj Lie Kaas ("Illuminati", "Open Hearts") ist Carl Mørck, der nach einem gescheiterten Einsatz in der Sonderabteilung Q ungelöste Fälle auf dem Papier zum Abschluss bringen soll. Selbst ermitteln darf er nicht mehr. Das hindert den Sturkopf nicht, den seltsamen "Selbstmord" einer Politikerin zu verfolgen, die vor fünf Jahren in Gegenwart ihres geistig behinderten Bruders von der Fähre verschwand. Mit seinem Assistenten Assad nimmt er eine neue Spur auf und entdeckt, dass die Frau gefangen gehalten wird und noch lebt. Nur: Wie lange noch? Was anfänglich an einen sonntäglichen Tatort erinnert, wird zur wüsten Begegnung mit dem Bösen an sich. Das sich zu Beginn skeptische beäugende Duo wühlt nicht nur in den Akten, sondern setzt Stein für Stein ein Puzzle mit Gänsehautfaktor zusammen. Die Annäherung zwischen den gegensätzlichen Typen, dem ewig mürrischen Mørck , der das Lachen verlernt hat und Assad (Fares Fares), der mit einem Lächeln durchs Leben geht, sorgt für Humor bei der sonst sehr düsteren Reise ins Herz der Finsternis. Norgaard zeigt in diesem filmischen Albtraum mit vielen Rückblenden kein Erbarmen, weder mit dem Zuschauer, der bei jedem Schockmoment einen neuen Adrenalinstoß erleidet, noch mit dem verzweifelten Rache-Opfer (überzeugend Sonja Richter). Der zweite Band "Schändung" wurde im Herbst u.a. in Hamburg und Schleswig-Holstein gedreht. Für Freunde des harten Grauens, die bei "Erbarmen" zittern sollten, eine gute Nachricht. mk. Originaltitel: Kvinden i buret Sprache: Deutsch DD 5.1/Dänisch DD 5.1 Untertitel: Deutsch Regie: Mikkel Nørgaard Darsteller: Nikolaj Lie Kaas (Carl Mørck), Fares Fares (Assad), Sonja Richter (Merete Lynggaard), Mikkel Følsgaard (Uffe Lynggaard), Søren Pilmark (Markus Jakobsen), Troels Lyby (Hardy), Rasmus Botoft (Tage Baggesen), Peter Plauborg (Lasse), Magnus Millang (Daniel Hale), Per Scheel-Krügerten (Anker) Produktion: Peter Aalbæk Jensen Produktionsland: Dänemark/Deutschland/Schweden Produktionsjahr: 2013 Bildformate: 1:2,35/16:9 Mehrkanalton: Dolby Digital 5.1 Laufzeit: 93 min. Features: Making of, Interview, Trailer
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Allgemein | |
|---|---|
Marke | NFP neue film produktion |
format | dvd |
Material | papier |
Größe | 4.5 |
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