





Nach Gastrollen in drei "Shrek"-Komödien bekommt der charismatische Plüsch-Zorro im Handtaschenformat endlich seine erste witzige Soloshow. Schon mit der ersten Einstellung, einer expressiven Nahaufnahme, markiert der Kater, der nicht nur Lover, sondern auch Fighter ist, sein Revier. Niedlichkeit bis an die Schmerzgrenze paart sich mit stolzer Selbstverliebtheit in diesem Gesicht, das sich in 3D unwiderstehlich bis ins Zuschauerherz gräbt und Kraulinstinkte nicht nur bei Katzenfreunden wecken wird. Der knuffige Kater, in der Originalverfassung hinreißend belebt von Antonio Banderas, zeigt in der Inszenierung von Chris Miller ("Shrek der Dritte") was einen echten Star ausmacht: Steht er im Fokus, klingeln die Glocken, bekommt seine Dominanz eine Kunstpause, reduziert sich das Vergnügen. Wie im "Shrek"-Franchise gewohnt, vermischt das Drehbuch Märchen und Fabeln, kommen hier die Geschichten von Hans und der Bohnenranke und von der Gans, die goldene Eier legt, in den Mixer mit Filmzitaten, die vom Italowestern über "Godzilla" bis hin zu "Fight Club" und "Über den Dächern von Nizza" reichen. Die erste halbe Stunde ist Spaß und Dynamik in Perfektion, führt in die Biografie des Katers ein, der als Dieb steckbrieflich gesucht wird, schnurrende Kätzchen beglückt, in einer mexikanischen Kneipe finstere Halunken diszipliniert und damit Tinto Brass' Skandalklassiker "Salo(o)n Kitty" einmal ganz anders interpretiert. Hier hört der Kater von einem üblen Gaunerpaar und seinem wertvollen Besitz - magische Bohnen, die über eine Ranke in das Reich der Wolken zu unermesslichem Reichtum führen. Die Bohnen waren bereits die Obsession von Humpty Dumpty, einem menschenähnlichen Ei, das einst bester Freund des Katers war, ihn aber auf den Pfad des Verbrechens und damit in die Verbannung führte. Ein Ei braucht nur in der Pfanne Platz, nicht aber in einem Animationsfilm, in dem es nur bedingt Buddy- und Sympathie-tauglich ist. Für die Generationen jenseits der Zahnspange vielleicht eine Fehlbesetzung, aber ein Anreiz für Kinder, die ihre Gunst oft nach anderen Kriterien verteilen und hier, bei insgesamt niedrigem Bedrohungsfaktor, absolut "Shrek"-frei unterhalten werden. Erwachsene Zuschauer dürfen sich über mehrere turbulente, hyperkinetische Action- und einige wirklich gefühlsechte Animationsszenen (watteweiche Wolken) freuen, garniert von absurd-komischen Einlagen, die einigen Katzen ungewohnte Rollen zuweisen. "Der gestiefelte Kater" aber bleibt in seinem vertrauten Revier und bekommt mit Kitty Samtpfote ein weibliches Pendant, das ihm fast ebenbürtig ist, gäbe es da nicht den legendären Hypno-Blick, die ausdrucksstark animierte Mimik und die ausgelebte Theatralik. Nichts von dem kann auch der Zuschauer widerstehen. kob. Originaltitel: Puss in Boots Sprache: Deutsch DD 5.1/Englisch DD 5.1/Türkisch DD 5.1 Untertitel: Deutsch/Englisch/Türkisch Regie: Chris Miller Produktion: Joe M. Aguilar Produktionsland: USA Produktionsjahr: 2011 Bildformate: 1:2,35/16:9 Mehrkanalton: Dolby Digital 5.1 Laufzeit: 87 min. Filmpreise: Name: Bogey - Box Office Germany Award Jahr: 2011 Kategorie: 1 Mio. Besucher in 10 Tagen Features: Featurettes, Entfallene Szenen
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Nach Gastrollen in drei "Shrek"-Komödien bekommt der charismatische Plüsch-Zorro im Handtaschenformat endlich seine erste witzige Soloshow. Schon mit der ersten Einstellung, einer expressiven Nahaufnahme, markiert der Kater, der nicht nur Lover, sondern auch Fighter ist, sein Revier. Niedlichkeit bis an die Schmerzgrenze paart sich mit stolzer Selbstverliebtheit in diesem Gesicht, das sich in 3D unwiderstehlich bis ins Zuschauerherz gräbt und Kraulinstinkte nicht nur bei Katzenfreunden wecken wird. Der knuffige Kater, in der Originalverfassung hinreißend belebt von Antonio Banderas, zeigt in der Inszenierung von Chris Miller ("Shrek der Dritte") was einen echten Star ausmacht: Steht er im Fokus, klingeln die Glocken, bekommt seine Dominanz eine Kunstpause, reduziert sich das Vergnügen. Wie im "Shrek"-Franchise gewohnt, vermischt das Drehbuch Märchen und Fabeln, kommen hier die Geschichten von Hans und der Bohnenranke und von der Gans, die goldene Eier legt, in den Mixer mit Filmzitaten, die vom Italowestern über "Godzilla" bis hin zu "Fight Club" und "Über den Dächern von Nizza" reichen. Die erste halbe Stunde ist Spaß und Dynamik in Perfektion, führt in die Biografie des Katers ein, der als Dieb steckbrieflich gesucht wird, schnurrende Kätzchen beglückt, in einer mexikanischen Kneipe finstere Halunken diszipliniert und damit Tinto Brass' Skandalklassiker "Salo(o)n Kitty" einmal ganz anders interpretiert. Hier hört der Kater von einem üblen Gaunerpaar und seinem wertvollen Besitz - magische Bohnen, die über eine Ranke in das Reich der Wolken zu unermesslichem Reichtum führen. Die Bohnen waren bereits die Obsession von Humpty Dumpty, einem menschenähnlichen Ei, das einst bester Freund des Katers war, ihn aber auf den Pfad des Verbrechens und damit in die Verbannung führte. Ein Ei braucht nur in der Pfanne Platz, nicht aber in einem Animationsfilm, in dem es nur bedingt Buddy- und Sympathie-tauglich ist. Für die Generationen jenseits der Zahnspange vielleicht eine Fehlbesetzung, aber ein Anreiz für Kinder, die ihre Gunst oft nach anderen Kriterien verteilen und hier, bei insgesamt niedrigem Bedrohungsfaktor, absolut "Shrek"-frei unterhalten werden. Erwachsene Zuschauer dürfen sich über mehrere turbulente, hyperkinetische Action- und einige wirklich gefühlsechte Animationsszenen (watteweiche Wolken) freuen, garniert von absurd-komischen Einlagen, die einigen Katzen ungewohnte Rollen zuweisen. "Der gestiefelte Kater" aber bleibt in seinem vertrauten Revier und bekommt mit Kitty Samtpfote ein weibliches Pendant, das ihm fast ebenbürtig ist, gäbe es da nicht den legendären Hypno-Blick, die ausdrucksstark animierte Mimik und die ausgelebte Theatralik. Nichts von dem kann auch der Zuschauer widerstehen. kob. Originaltitel: Puss in Boots Sprache: Deutsch DD 5.1/Englisch DD 5.1/Türkisch DD 5.1 Untertitel: Deutsch/Englisch/Türkisch Regie: Chris Miller Produktion: Joe M. Aguilar Produktionsland: USA Produktionsjahr: 2011 Bildformate: 1:2,35/16:9 Mehrkanalton: Dolby Digital 5.1 Laufzeit: 87 min. Filmpreise: Name: Bogey - Box Office Germany Award Jahr: 2011 Kategorie: 1 Mio. Besucher in 10 Tagen Features: Featurettes, Entfallene Szenen
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Allgemein | |
|---|---|
Altersgruppe | kids |
Größe | 5 |
format | dvd |
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